EVVC führt Gespräche in Berlin - Forderung nach Hilfsmaßnahmen für die Branche

Veröffentlicht am 16.09.2020
Quelle: Randell Greenlee Gespräche in Berlin
Quelle: EVVC Gespräche in Berlin
Quelle: Randell Greenlee Gespräche in Berlin
Quelle: EVVC Gespräche in Berlin
Quelle: EVVC EVVC Präsidentin Ilona Jarabek bei der Großdemonstration zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft

Der EVVC war am 8. und 9. September für seine Mitglieder, Partner und die gesamte Branche in Berlin aktiv. Gemeinsam mit den Partnerverbänden BDKV, FAMAB, ISDV und VPLT sowie Vertretern der Initiative #Alarmstuferot wurden verschiedene Termine wahrgenommen.

Das Gespräch am 8.9.2020 mit
Vertretern der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie der SPD Fraktion kam auf Einladung von Bernd Westphal, MdB und wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, zustande. Mit den anderen Verbänden wurde die Chance genutzt, um die Anliegen der Veranstaltungswirtschaft zu vertiefen. Schwerpunkte dieses Austauschs waren branchenspezifische Unterstützungsmaßnahmen, Möglichkeiten der Weiterbildungen in Kurzarbeit sowie Zukunftsperspektiven für die Branche und die Beschäftigten. Auch die Forderung nach einem runden Tisch, an dem sich alle Beteiligten aus Politik und Wirtschaft, Behörden und Unternehmen zusammenfinden, um gemeinsam Lösungen zu suchen, fand Gehör.

Am 9.9.2020 startete die gemeinsame Arbeit der Verbände bereits um 8:00 Uhr mit einem Termin bei der Parlamentarischen Staatssekretärin des Bundesministeriums der Finanzen, Bettina Hagedorn. Neben der Situation der Branche wurden insbesondere die finanziellen Hilfen im Detail besprochen.

Es folgte ein Gespräch mit zahlreichen Vertretern der CDU Fraktion, das auf Einladung von Dr. Carsten Linnemann, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU/CSU und Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, stattfand. Unter anderem nahm auch der Generalsekretär der CDU, Paul Ziemiak, teil. Durch die direkte Kommunikation mit den Experten der Fraktion konnten sehr konkrete Verbesserungsmaßnahmen identifiziert werden.

Bei der anschließenden Großdemonstration am 9. September waren zahlreiche Mitglieder, Partner und Vertreter*innen des EVVC in Berlin aktiv: EVVC Präsidentin Ilona Jarabek repräsentierte den Verband auf der Bühne und übernahm im Namen des EVVC die Deklaration zur Rettung der Veranstaltungswirtschaft.

Bereits am 7.9.2020 fand eine Videokonferenz mit Dr. Ulrich Nussbaum, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, statt. Die beteiligten Verbände machten deutlich, warum branchenspezifische Hilfen dringend erforderlich sind. Ein solches "Sonderprogramm" scheint aktuell politisch kaum durchsetzbar. Dennoch sagte Dr. Nussbaum zu, im Rahmen weiterer Termine mögliche Anpassungen an den Überbrückungsghilfen zu diskutieren.Hier arbeiten wir mit den Verbänden und Vertertern der Initiativen an den entsprechenden Details.

Sowohl durch die Beteiligung an öffentlichkeitswirksamen Aktionen wie der Großdemonstration am 9. September und an der bundesweiten Aktion Night of Light (22. Juni - 23. Juni 2020) als auch durch den direkten Dialog mit politischen Vertreter*innen setzt sich der EVVC für branchenspezifische und nachhaltige Hilfsmaßnahmen für Mitgliedshäuser ein. Die Gespräche werden auf Bundes- und Landesebene in Abstimmung mit den Partnerverbänden intensiv fortgeführt.

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