Update: Aktuelle Informationen zum Coronavirus - Auswirkungen auf Veranstaltungen

Veröffentlicht am 27.11.2020
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Aktuelle Situation in Deutschland

Am 25. November hat sich Kanzlerin Merkel hat mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder über das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beraten. Auch wenn das exponentielle Wachstum gestoppt wurde - die Neuinfektionen mit dem Coronavirus befinden sich noch auf hohem Niveau. Die derzeit geltenden Maßnahmen werden daher verlängert und teilweise verschärft. "Wir brauchen noch einmal eine Kraftanstrengung", betonte Kanzlerin Merkel. 

Um die Eindämmung des Infektionsgeschehens in den Wintermonaten mittelfristig abzusichern, halten Bund und Länder weitere spezielle Maßnahmen für erforderlich. Sie sollen ab 1. Dezember gelten und werden von den Ländern umgesetzt.

Für die Weihnachtstage gelten gesonderte Regeln für die Kontaktbeschränkungen. Denn diese Tage sind für den familiären und gesellschaftlichen Zusammenhalt besonders wichtig.

Weitere Details entnehmen Sie bitte dem ausführlichen Bericht zum Bund-Länder-Beschluss vom 26. November 2020.

Zum Beschluss der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder vom 25. November 2020

Das Video zur Pressekonferenz nach den Bund-Länder-Beratungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vom 25. November finden Sie hier.

 

Vorausgegangene Beschlüsse

Am 16. November haben die Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer sowie die Bundeskanzlerin eine Zwischenbilanz der bisherigen Maßnahmen gezogen: Noch immer gibt es jeden Tag viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Eine Trendumkehr sei noch nicht erreicht, betonte Kanzlerin Angela Merkel auf einer Pressekonferenz. Die Dynamik der Neuinfektionen sei aber gebrochen. Der Beschluss von Kanzlerin und Regierungschefinnen und -chefs der Länder hält fest: Kontakte sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und dabei die AHA+A+L-Regeln einzuhalten. Bürgerinnen und Bürger sind deshalb aufgerufen, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Die Gesprächspartner waren sich einig: Inwieweit die Maßnahmen ausreichen, um die Zahl der Neuinfektionen zügig zu senken, ist zurzeit noch nicht präzise vorherzusagen. Deshalb werden die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder am kommenden Mittwoch, 25. November, erneut beraten. Dann wollen Bund und Länder über konkrete Schlussfolgerungen sowie die weitere Perspektive für Dezember und Januar diskutieren und entscheiden. Man wolle - soweit möglich - ein Stück Berechenbarkeit und Planbarkeit auch über den Jahreswechsel hinaus geben, sagte Merkel.

Weitere Details entnehmen Sie bitte dem ausführlichen Bericht und dem Video der Pressekonferenz vom 16. November 2020.

Zum Beschluss der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder vom 16. November 2020

Seit dem 2. November gelten deutschlandweit die im Folgenden dargelegten zusätzlichen Maßnahmen  Die Maßnahmen werden bis Ende November befristet und wurden durch den oben genannten Beschluss der Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin und Regierungschefinnen und -chefs der Länder vom 16. November 2020 beurteilt und angepasst.

Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören u.a.:

- Theater, Opern, Konzerthäuser, und ähnliche Einrichtungen
- Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
- der Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eignen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen,

Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.

Bund und Länder haben sich am 27.08.2020 erneut zu Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verständigt. Dabei wurde Folgendes beschlossen:

Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist, sollen mindestens bis Ende Dezember 2020 nicht stattfinden. Zum einheitlichen Umgang mit Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen wird eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien eingesetzt, die bis Ende Oktober einen Vorschlag vorlegen soll.

Zum Beschluss der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 27. August 2020

Weiterhin nicht festgelegt ist, was genau unter einer Großveranstaltung zu verstehen ist (z.B. Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen) und nach welchen Besucherzahlen sich eine Großveranstaltung definiert. Diese Zahl wird voraussichtlich, abhängig vom Bundesland, variieren und ist den jeweiligen Verordnungen zu entnehmen.

Laut AUMA sind Messen von der Untersagung von Großveranstaltungen nach wie vor nicht betroffen, da sie nicht in die Kategorie der Großveranstaltungen fallen.

Hintergründe
Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Weltweit nimmt die Anzahl der Fälle weiterhin zu. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland daher derzeit weiterhin insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Die Risikobewertung finden Sie hier.


Informationen zu den einzelnen Bundesländern +++ Letzte Aktualisierung 27.11.2020, 10:15 Uhr +++

Wir haben Ihnen die aktuell geltenden Regelungen der einzelnen Bundesländern (in alphabethischer Reinfolge) aufgelistet und kurz zusammengefasst (die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert, alle Angaben ohne Gewähr.). Da sich die Lage täglich ändert, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Webseiten und Verordnungen der Länder die aktuellsten Informationen beinhalten.

Baden-Württemberg
Mit Beschluss vom 17. November 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg) erneut geändert. Die Regelungen treten zum 18. November 2020 in Kraft und gelten befristet bis zum 30. November 2020.

Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind grundsätzlich nicht mehr erlaubt. Zudem untersagt sind sonstige Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern (§ 10 Absatz 3 Satz 1 Nr. 2). Sonstige Veranstaltungen wären beispielsweise ein Vereinsfeste, Straßenfeste, Mitgliederversammlungen, Eigentümerversammlungen. Dient diese Veranstaltung der Unterhaltung ist sie nicht erlaubt. Der Betrieb von Messen und Ausstellungen bleibt untersagt (§ 1a Absatz 6 Satz Nr. 5)

Weitere hilfreiche Links (zuletzt geprüft am 27.11.2020):


Bayern
Die Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BayIfSMV) vom 30. Oktober 2020 finden Sie hier. Die 8. BayIfSMV wurde zuletzt geändert durch die Verordnung zur Änderung der Achten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 12. November 2020. Vorbehaltlich speziellerer Regelungen in dieser Verordnung sind Veranstaltungen, Versammlungen, soweit es sich nicht um Versammlungen nach § 7 handelt, Ansammlungen sowie öffentliche Festivitäten landesweit untersagt. Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Tagungen, Kongresse, Messen und vergleichbare Veranstaltungen sind laut § 15 untersagt. Kulturstätten (Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos und ähnliche Einrichtungen) sind laut § 23 geschlossen.

Großveranstaltungen und Feste bleiben auch in Bayern weiter grundsätzlich verboten. Bund und Länder haben sich grundsätzlich darauf geeinigt, dass das bis Ende des Jahres so bleiben soll.

Weitere hilfreiche Links (zuletzt geprüft am 27.11.2020)


Berlin
Der Senat von Berlin hat am 26. November 2020 die Dreizehnte Verordnung zur Änderung der SARS-Cov-2-Infektionsschutzverordnung beschlossen. Diese tritt am 29. November in Kraft und erscheint am gleichen Tag an dieser Stelle. Die Änderungen an der Verordnung werden am 28. November 2020 im Gesetz- und Verordnungsblatt veröffentlicht.

Bis zum Inkrafttreten der Dreizehnten Änderungsverordnung gilt die hier abgebildete Version.

Gemäß der Zwölften Verordnung zur Änderung der SARS-Cov-2-Infektionsschutzverordnung, sind Veranstaltungen im Freien mit mehr als 100 zeitgleich Anwesenden sowie Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 zeitgleich Anwesenden nis zum Ablauf des 30. November 2020 verboten. Konzerte, Theater , Oper und Konzerthausaufführungen, musikalische und künstlerische Darbietungen vor körperlich anwesenden Publikum einschließlich Tanzveranstaltungen und Veranstaltungen, die dem Kultur , Freizeit oder Unterhaltungsbereich zuzuordnen sind, abweichend von den Personenpbergrenzen, grundsätzlich verboten.

Weitere hilfreiche Links (zuletzt geprüft am 27.11.2020):


Brandenburg
Das Kabinett hat am 30.10.2020 eine neue Verordnung über befristete Eindämmungsmaßnahmen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 im Land Brandenburg beschlossen. Die neue Corona-Verordnung tritt ab 2. Novemer 2020 in Kraft und ist bis zum 30. November 2020 befristet. Eine ergänzende Pressemitteilung vom 30.10.2020 finden Sie hier.

In Brandenburg gibt es drei Rechtsverordnungen mit Geboten und Verboten zur Bekämpfung der SARS-CoV-2/COVID-19-Pandemie. Rechtsgrundlage ist jeweils Paragraf 32 des Infektionsschutzgesetzes.

Weitere hilfreiche Links (zuletzt geprüft am 27.11.2020):


Bremen
Die Rechtsverordnung mit Stand 31. Oktober 2020, die alle zuvor erlassenen Allgemeinverfügungen zum Thema "Coronavirus" sowie die Änderungen und vorherigen Verordnungen bündelt und ersetzt, wird auf gesetzblatt.bremen.de als "Gesetzblatt 2020 Nr. 129" veröffentlicht und durch "Gesetzblatt 2020 Nr. 131" berichtigt sowie durch eine Allgemeinverfügung ergänzt. Die Verordnung steht in verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Laut § 2 Absatz 2 sind Veranstaltungen und sonstige Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen und unter freiem Himmel mit bis 100 gleichzeitig anwesenden Personen erlaubt, soweit zwischen den Besucherinnen und Besuchern ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird. Abweichend von Absatz 2 sind kulturelle, sportliche oder sonstige Veranstal-tungen, die der Unterhaltung des Publikums dienen, in jedem Fall verboten (§ 2 Absatz 3).

In jedem Fall bleiben mindestens bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 Veranstaltungen, Versammlungen, Zusammenkünfte und ähnliche Ansammlungen von Menschen mit 1 000 oder mehr Teilnehmenden, Zuschauenden und Zuhörenden verboten.


Hamburg
Die Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg gültig vom 23. bis 30. November 2020, definiert Veranstaltungen wie folgt: "Veranstaltung im Sinne dieser Verordnung ist ein zeitlich begrenztes und geplantes Ereignis mit einer definierten Zielsetzung oder Absicht sowie mit thematischer, inhaltlicher Bindung oder Zweckbestimmung in der abgegrenzten Verantwortung einer Veranstalterin oder eines Veranstalters, einer Person, Organisation oder Institution, an dem eine Gruppe von Menschen teilnimmt. Versammlungen gemäß § 10 sind keine Veranstaltungen im Sinne dieser Verordnung." (§ 2 Absatz 4)

Soweit die Verordnung nichts anderes bestimmt, sind Veranstaltungen im Freien nur mit bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und in geschlossenen Räumen nur mit bis zu 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zulässig, wenn die Vorgaben unter § 9 der Hamburgischen SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung erfüllt sind.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Verordnung, die wir Ihnen zu Beginn des Abschnitts verlinkt haben.
 

Hessen
Die 21. VO zur Anpasssung der VO zur Bekämpfung des Corona-Virus (GVBI. vom 31. Oktober 2020), veröffentlicht im Gesetz­- und Verordnungsblatt für das Land Hessen, finden Sie hier. Weitere Information können Sie der Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung sowie der 6. Verordnung zur Änderung der Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung vom 7. November 2020 entnehmen.

Weitere hilfreiche Links (zuletzt geprüft am 27.11.2020):

  • Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung, Stand: 20.11.2020)
  • Eine Übersicht aller hessischen Verordnungen und Allgemeinverfügungen finden Sie hier.


Mecklenburg-Vorpommern
Die aktuelle Verordnung vom 31.10.2020 finden Sie hier.

Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt. Dies gilt bis 31.12.2020 insbesondere für Groß­veranstaltungen. Volksfeste, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützen­feste oder Kirmes-Veranstaltungen sind ausnahmslos verboten (§ 8).

Zulässig sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge zu dienen bestimmt sind. Zulässig sind ebenfalls Angebote von öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich, die zum Erwerb einer formalen Qualifikation führen oder im öffentlichen Auftrag durchgeführt werden. Ferner sind arbeitsmarktpolitische Maßnahmen von Maßnahme-trägern, Beschäftigungsgesellschaften oder sonstigen Dienstleistern zulässig. Versammlungen unter freiem Himmel nach dem Versammlungsgesetz sind mit bis zu 500 Teilnehmenden zulässig, solange die Auflagen erfüllt werden (§ 8 Absatz 2 und 3).

Weitere Details entnehmen Sie bitte den Anlagen 37 und 38 der aktuellen Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern.

(Quelle und weitere Infos: Webseite der Landesregierung MV, zuletzt geprüft am 27.11.2020).

In der Kabinetts­klausur der Landesregierung mit Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen, Wirtschaft, Gewerkschaft und Sozial­verbänden ist am 21. September ein gemeinsames 10-Punkte-Programm beschlossen worden. Es soll dabei helfen, dass Mecklenburg-Vorpommern auch im Herbst und Winter gut durch die Corona-Krise kommt.

 

Niedersachsen
Die am 30.10.2020 beschlossende Niedersächsische Corona-Verordnung ist ab dem 02.11. gültig.

Nordrhein-Westfalen
Die Coronaschutzverordnung vom 10.11. 2020 finden Sie hier. Weiter erhalten Sie die wichtigsten Fakten für NRW.

Rheinland-Pfalz
In Rheinland-Pfalz ist derzeit die 12. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz gültig. Zusätzlich finden Sie die veröffentlichen Hygienekonzepte.

Saarland
Im Saarland ist die Rechtsverordnung in der Neufassung vom 16.11.2020 gültig. Laut §6 (2) sind Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, untersagt. Veranstaltungen, die nicht unter Absatz 2 fallen und zu denen je Veranstaltungstag und -ort in der Summe unter freiem Himmel oder in geschlossenen Räumen nicht mehr als zehn Personen zu erwarten sind, können stattfinden. Veranstaltungen sind unter Angabe des Veranstalters der Ortspolizeibehörde zu melden. Veranstaltungen, zu denen je Veranstaltungstag und -ort in der Summe mehr als 1.000 Personen zu erwarten sind, sind bis einschließlich 31. Dezember 2020 untersagt.

Sachsen
In Sachsen gilt die Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung, die die aktuellen Hinweise zu Veranstaltungen / Versammlungen und den entsprechenden Hygieneauflagen enthält.

Sachsen-Anhalt
In Sachsen-Anhalt dürfen laut Verordnung (vom 15.9. mit den Änderungen vom 30.10.2020) keine Großveranstaltungen stattfinden.
Laut §2 (3)
sind bei Veranstaltungen aus geschäftlichen, beruflichen,dienstlichen oder vergleichbaren Gründen wie Meetings, Seminare, Führungen, Fachveranstaltungen, Fachkongresse, Mitglieder-und Delegiertenversammlungen, Informationsveranstaltungen für Volksbegehren und Volksinitiativen, Veranstaltungen von Vereinen, Organisationen, Einrichtungen und Parteien sowie kirchliche und standesamtliche Trauungen und Beisetzungen ist die Anzahl der Teilnehmerin geschlossenen Räumen auf 500, im Außenbereich auf 1000 begrenzt.

Fragen und Antworten zu der aktuellen Verordnung finden Sie hier.
Hier finden Sie ebenfalls den Sachsen-Anhalt-Plan mit den Aktualisierungen vom 01.09.2020.

Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein sind laut aktueller Verordnung vom 01.11. Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen untersagt (§5, (1))..

Thüringen
In Thüringen gilt ab dem 07.11. die neuste Verordnung, mit denen im 6§ findenden Informationen zu Messen und Versammlungen und entsprechenden Hygieneauflagen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Informationen zur Lage in Österreich

Aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen und um das Gesundheitssystem – vor allem die intensivmedizinische Betreuung – nicht zu überlasten, wird es in Österreich zu einem zweiten Lockdown kommen. Mit 3. November 2020 ist dazu die neue COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung in Kraft getreten und wird bis 30. November 2020 gelten. Die derzeit aktuellen rechtlichen Grundlagen dazu finden Sie unter: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Rechtliches.html (Stand: 26.11.2020). Um die wirtschaftlichen Folgen bestmöglich abzufedern, hat die Bundesregierung ein Hilfspaket für die betroffenen Betriebe geschnürt.

Leider steigen auch in Österreich – trotz des Lockdowns, der seit 3.11.2020 gilt - die Infektionszahlen weiter an. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und das Gesundheitssystem – vor allem die intensivmedizinische Betreuung – nicht zu überlasten, hat die Bundesregierung beschlossen, dass der bestehende Lockdown intensiviert und bis zum 6. Dezember verlängert wird. Die entsprechende Verordnung steht hier zur Verfügung.

Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen und Messen?
Veranstaltungen sind bis 30. November untersagt. Als Veranstaltung im Sinne der Verordnung gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen jedenfalls kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Jubiläumsfeiern, Filmvorführungen, Fahrten mit Reisebussen oder Ausflugsschiffen zu touristischen zwecken, Ausstellungen, Kongresse, Fach- und Publikumsmessen und Gelegenheitsmärkte (Advent- und Weihnachtsmärkte). Die Abhaltung von und Teilnahme an Veranstaltungen ist daher bis einschließlich 26. November nur aus bestimmten Gründen gestattet. (Quelle: https://www.sichere-gastfreundschaft.at/messen-veranstaltungen/).

Folgende Neuerungen für die Tourismus-, Gastronomie- und Freizeitbetriebe sind mit Dienstag, 17.11.2020, 00:00 Uhr in Kraft getreten:

  • Betretungsverbote und Schließungen werden bis einschließlich 6.12. verlängert
  • Abholung von Speisen und Getränken ist nur mehr bis 19.00 Uhr zulässig
  • Nur noch unaufschiebbare Geschäftsreisen sind erlaubt
  • Gelegenheitsmärkte, wie Weihnachtsmärkte, sind weiterhin untersagt

Der Bundesregierung ist bewusst, dass es sich um drastische Eingriffe handelt – gerade für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft, die bereits seit Monaten unter der Coronakrise leidet. Um die wirtschaftlichen Folgen bestmöglich abzufedern, hat die Bundesregierung ein Hilfspaket für die betroffenen Betriebe geschnürt, dazu gehört u.a. eine Umsatzentschädigung und ein verbessertes Kurzarbeit-Modell. Zudem werden bewährte Maßnahmen verlängert: Senkung der Mehrwertsteuer auf 5 Prozent, ÖHT Haftungspaket, Steuerstundungen und Erleichterungen für Bestandsverträge in der Veranstaltungsbranche.

Zudem hat die Bundesregierung bei der EU-Kommission die Verlängerung des Fixkostenzuschusses erreicht. Seit dem 23.11.2020 kann die zweite Phase per FinanOnline beantragt werden und unterstützt Tourismusbetriebe noch besser, um Umsatzeinbußen zu überbrücken

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und Antworten zu unterschiedlichen Themen rund um das Coronavirus.

Weitere hilfreiche Links:
Hier finden Sie Links zu aktuellen, konsolidierten Fassungen wichtiger Rechtsvorschriften aus dem Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS). Unter www.ris.bka.gv.at können Sie auch direkt nach Rechtsvorschriften suchen.

Hinweis: Rechtsverbindlich sind die jeweiligen Einzelverordnungen. Diese können Sie im Rechtsinformationssystem des Bundes einsehen.

Corona-Ampel
Die Karte zur Corona-Ampel finden Sie hier. Die Corona-Ampel dient als Werkzeug zur Einschätzung der epidemischen Lagen auf Basis von Schlüsselindikatoren. Die Ampelfarben unterscheiden sich je nach Einschätzung der epidemiologischen Lage und zeigen der Bevölkerung das jeweilige Risiko einer Region (ganz Österreich, einzelne Bundesländer, einzelne Bezirke oder Regionen) an.

Mit jeder Ampelfarbe sind Empfehlungen und Maßnahmen verknüpft, die der Bevölkerung einen Überblick geben sollen, welche Vorsichtsmaßnahmen in welcher Ampelfarbe zu treffen sind oder empfohlen werden. Mehr erfahren

Informationen des Sozialministeriums finden Sie hier.

Alle Reiseinformationen des Außenministeriums finden Sie unter www.bmeia.gv.at.


Informationen zur Lage in der Schweiz

Der Bundesrat hat im März Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus erlassen – gesetzliche Vorgaben wie Verbote sowie Hygiene- und Verhaltensregeln. Nun lockert der Bundesrat die Massnahmen schrittweise.

Ab 1. Oktober sind Großveranstaltungen wieder möglich (Theater, Konzerte, Kongresse, Religiöse Feiern, Sportanlässe).
Für Anlässe mit mehr als 1.000 Personen braucht es eine Bewilligung des Kontans.

Informationen zu den Maßnahmen des Bundes finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit BAG.

Aktuelle Verordnungen finden Sie hier.

Aktuelle Informationen zu Entschädigungen für Erwerbsausfall sind hier zusammengefasst.

Mit dem vorliegenden, umfangreichen Muster-Schutzkonzept, welches die aktuellen Vorgaben des Bundes für Theater-, Konzert-, und Veranstaltungsbetriebe berücksichtigt, könnt Sie die für Ihre Betriebe/Events relevanten Punkte herausnehmen und so Ihr individuelles und professionelles Schutzkonzept erarbeiten.
 



Engagement des EVVC und weiterführende Links

Die Ausbreitung des Virus hat weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Veranstaltungsbranche. Nachdem zunächst in erster Linie Messen von Absagen und Verschiebungen betroffen waren (ITB, HMI, Prolight + Sound), trifft die Krise nun Veranstaltungen mit voller Wucht.

Eine Übersicht über die Maßnahmen und Aktivitäten des Verbands während der Krise finden Sie hier.

Informationen zu möglichen Hilfsmaßnahmen finden Sie hier. Zusätzlich finden Sie hier Informationen zu Haftungsansprüchen bei Absagen von Veranstaltungen.

Fragen und Antworten zum Thema Arbeitsrecht und Kurzarbeit finden Sie hier.

Die wirtschaftlichen Folgen der Krise sind schon jetzt enorm und verstärken sich durch die generelle Einschränkung weiter massiv. Wir sind mit unseren Partnerverbänden innerhalb der IGVW, dem BTW und dem GCB in engem Austausch. Im Kern der aktuellen Gespräche stehen mögliche Hilfen für die betroffenen Unternehmen in der Veranstaltungsbranche. Ein gemeinsames Statement der IGVW finden Sie hier.

Am Freitag, 13.03.2020 fand eine Runde der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft im Bundeskanzleramt statt. Wir haben in Abstimmung mit dem BTW unsere Einschätzung der Lage samt Forderungen eingebracht. Eine Pressemitteilung, die die prekäre Situation der Veranstaltungsbranche und die Betroffenheit der Veranstaltungs-Centren (und damit der Städte und Kommunen) deutlich macht und unsere Forderungen darlegt, finden Sie hier. Die Kernbotschaften haben wir auch in Form eines Offenen Briefs an alle Mitglieder und Partner weitergegeben und um Nutzung in Gesprächen mit den Verantwortlichen lokalen Stellen und den Ministerien in den Ländern zu nutzen. Tenor: Unsere Branche braucht nun schnelle und umfassende Hilfe.
 

Empfehlungen des Robert Koch Instituts zur Bewertung von Großveranstaltungen finden Sie hier. Wir empfehlen Ihnen, sich an die zuständigen Behörden vor Ort zu wenden. Grundlegend gilt, dass die Einhaltung der einschlägigen hygienischen Schutzmaßnahmen (häufig und gründlich Hände waschen, Nies- und Hustenetikette einhalten, Hände schütteln vermeiden) dringend angeraten ist. FAQ dazu finden Sie hier: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html
 

Informationen und Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation finden Sie hier: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019

Informationen zum Reisen in der Corona-Zeit: Hier finden Sie Informationen zum Reisen mit der Bahn sowie zur flexiblen Nutzung Ihrer Tickets.

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