Update: Aktuelle Information zum Coronavirus - Auswirkungen auf Veranstaltungen

Veröffentlicht am 19.05.2020
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Aktuelle Situation in Deutschland +++ Letzte Aktualisierung 19.05.2020, 12:50 Uhr +++

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Das Robert Koch Institut (RKI) stuft die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Risikobewertung finden Sie hier.

Am 22.03.2020 haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder die Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Epidemie verschärft: Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur noch „alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet“.

Am 16.04.2020 haben Kanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs in den Bundesländern ein Maßnahmenpaket beschlossen, um die Einschränkungen des Alltags schrittweise zurückzufahren. Hier finden Sie den Beschluss im Wortlaut.

Nicht festgelegt ist aktuell, nach welchen Besucherzahlen sich eine Großveranstaltung definiert. Diese Zahl wird voraussichtlich, abhängig vom Bundesland, variieren und ist den jeweiligen Verordnungen zu entnehmen.

Informationen zu den einzelnen Bundesländern

Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 6. Mai 2020: "Auszug Veranstaltungen"
 

13. Die Länder werden in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens und landesspezifischer Besonderheiten über die schrittweise Öffnung der Theater, Opern, Konzerthäuser und Kinos mit Auflagen auf der Grundlage von gemeinsamen Hygiene- und Abstandskonzepten der Kulturministerkonferenz entscheiden.

14 .Die Länder werden in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens und landesspezifischer Besonderheiten über die schrittweise Öffnung der folgenden verbliebenen Bereiche mit Auflagen auf der Grundlage von gemeinsamen Hygiene- und Abstandskonzepten der jeweiligen Fachministerkonferenzen entscheiden:

  • Messen
  • Kleinere öffentliche oder private Veranstaltungen oder Feiern sowie Veranstaltungen ohne Festcharakter

15. Wie Bund und Länder bereits beschlossen haben, sind Großveranstaltungen wie z.B. Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes- Veranstaltungen derzeit untersagt. Wegen der immer noch gegebenen Unsicherheit des Infektionsgeschehens ist davon auszugehen, dass dies auch mindestens bis zum 31. August so bleiben wird.

Ein weiteres Ergebnis der Vereinbarungen von Bundesregierung und Bundesländern vom 06. Mai 2020: Künftig sollen die Bundesländer darüber entscheiden, ab wann die Durchführung von Messen unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln erlaubt ist. Gleichzeitig werden Messen nicht mehr als Teil der Kategorie Großveranstaltungen betrachtet.


Wir haben Ihnen die aktuell geltenden Regelungen der einzelnen Bundesländern (in alphabethischer Reinfolge) aufgelistet und kurz zusammengefasst (die Angaben werden regelmäßig aktualisiert). Da sich die Lage täglich ändert, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Webseiten und Verordnungen der Länder die aktuellsten Informationen beinhalten.

Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg bleiben bis mindestens zum 31. August 2020 Großveranstaltungen untersagt. Es gibt noch keine präzise Festlegung, was eine Großveranstaltung ist. Ganz sicher ist, dass Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden darunter fallen. Die Corona-Verordnung in der ab 11. Mai 2020 gültigen Fassung finden Sie hier. Informationen zu Veranstaltungen finden Sie in §3 (2,3).

Bayern
Bayern nennt bisher keine Definition einer Großveranstaltung: Laut 4. Bayerischer Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (und den Zusätzen vom 14. Mai) sind Veranstaltungen und Versammlungen landesweit untersagt.

Berlin
In Berlin dürfen öffentliche und private Veranstaltungen vorerst bis einschließlich 05. Juni nur eingeschränkt stattfinden. Seit dem 22.04. gilt, dass Veranstaltungen im privaten Rahmen mit bis zu 20 Teilnehmenden möglich sind, wenn diese zwingend erforderlich sind. Bestimmte Vorgaben (wie z.B. die detaillierte Dokumentation der Anwesenden) müssen dabei erfüllt werden.
Ortsgebundene, öffentliche Versammlungen und Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 50 Teilnehmenden dürfen seit dem 4. Mai ohne Antragspflicht stattfinden. Ab dem 18. Mai dürfen auch Versammlungen mit bis zu 50 Teilnehmenden in geschlossenen Räumen stattfinden. Öffentliche Versammlungen im Freien sind ab 25. Mai mit bis zu 100 Teilnehmenden zulässig.
Öffentliche Veranstaltungen in Theatern, Konzert- und Opernhäusern dürfen bis einschließlich 31. Juli 2020 unabhängig von der Zahl der Teilnehmenden nicht stattfinden.
Die Erlaubnis für die genannten Versammlungen gilt nur, wenn die Einhaltung des Mindestabstandes und der Hygienerichtlinien gewährleistet sind. Nähere Informationen zu Veranstaltungen und Kultur in Berlin finden Sie hier (Stand:11.05.2020).
Am 12. Mai 2020 hat der Senat hierzu eine neue Verordnung veröffentlicht.

Brandenburg
Die Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg besagt, dass öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen untersagt sind. Für Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 50 Teilnehmenden kann die zuständige Versammlungsbehörde im besonders begründeten Einzelfall auf Antrag Ausnahmen zulassen, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Die Verordnung vom 8. Mai finden Sie hier.

Bremen
Laut Verordnung vom 12.05.2020 sind öffentliche oder nichtöffentliche Veranstaltungen, Feiern sowie sonstige Menschenansammlungen in der Freien Hansestadt Bremen verboten.
Öffentliche oder nichtöffentliche Versammlungen nach Artikel 8 des Grundgesetzes (unter freiem Himmel oder in geschlossenen Räumen) sind von dem Verbot nach Absatz 1 ausgenommen. Sie sind, sofern es sich nicht um eine Eil- oder Spontanversammlung handelt, der zuständigen Versammlungsbehörde spätestens 48 Stunden vor ihrer Bekanntgabe fernmündlich, schriftlich, elektronisch oder zur Niederschrift anzuzeigen. Die zuständige Versammlungsbehörde kann die Versammlung zum Zwecke der Verhütung und Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 verbieten, beschränken oder mit Auflagen versehen.

Hamburg
Die Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 der Freien und Hansestadt Hamburg vom 18. Mai, gültig ab dem 19. Mai 2020, definiert Großveranstaltungen als Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmenden und verbietet diese bis zum 31.08.2020. Für Versammlungen unter freiem Himmel können von der Versammlungsbehörde auf Antrag und unter Beachtung des versammlungsrechtlichen Kooperationsgebots Ausnahmen
zugelassen werden, sofern dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Die Genehmigung kann mit Auflagen versehen werden, insbesondere zu Teilnehmerzahl, Ort, Dauer und Art der Durchführung der Versammlung.

Hessen
Hessen hat in einer Pressemeldung ebenfalls das Verbot von Großveranstaltungen bis 31.08.2020 angekündigt. Wieder erlaubt sind laut Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung vom 7. Mai 2020 Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen, schulischen oder betreuungsrelevanten Gründen, wenn die Personen unmittelbar zusammenarbeiten müssen. Die Teilnehmerzahl darf 100 nicht übersteigen.

Mecklenburg-Vorpommern
Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Ansammlungen und Versammlungen sind untersagt, soweit die folgenden Absätze nichts anderes bestimmen (vgl. Verordnung der Landesregierung MV, Stand 08.05.2020). Dies gilt bis 31. August 2020 insbesondere für Großveranstaltungen mit über 200 Personen in geschlossenen Räumen und über 500 Personen unter freiem Himmel sowie unabhängig von der Teilnehmerzahl für Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen.
Für Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 50 Teilnehmenden, ab dem 18. Mai 2020 mit bis zu 150 Teilnehmenden, gilt das Verbot in Absatz 1 Satz 1 nicht, wenn die Einhaltung des erforderlichen Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen den Personen gesichert ist, die gestiegenen hygienischen Anforderungen beachtet werden und allen teilnehmenden Personen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) dringend empfohlen wird.

Niedersachsen
In Niedersachsen bleiben mindestens bis zum Ablauf des 31.08.2020 Veranstaltungen, Zusammenkünfte und ähnliche Ansammlungen von Menschen mit 1000 oder mehr Teilnehmenden, Zuschauenden, Zuhörenden (Großveranstaltungen) sowie der Besuch dieser Großveranstaltungen verboten.
Die Eckpunkte der neuen Landesverordnung vom 11.05.2020 finden Sie hier. Zusätzlich finden Sie hier den 5-Stufen-Plan "Niedersächsicher Weg hin zu einem neuen Alltag mit Corona".

Nordrhein-Westfalen
In Nordrhein-Westfalen teilt die Landesregierung auf ihrer Webseite bzgl. Großveranstaltungen und Versammlungen mit: Großveranstaltungen bleiben bis 31. August 2020 untersagt. Für Versammlungen gelten die bestehenden Abstandsregelungen. Seit dem 11.05.2020 ist die neuste Verordnung gültig.
Laut Medienberichten (Stand: 06.05.2020) sollen mit Zieldatum ab 30. Mai 2020 Fachmessen und Fachkongresse mit Schutzkonzepten und unter Beschränkung der Besucher- und Teilnehmerzahlen wieder stattfinden können.

Saarland
Im Saarland verbietet die Rechtsverordnung in der Neufassung vom 15. Mai 2020 (Inkrafttreten am 18. Mai) den Betrieb von Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen. Darunter fallen auch  der Betrieb von Betriebs von Tagungs- und  Veranstaltungsräume sowie Messen.

Sachsen
In Sachsen sind laut Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung vom 12.05. ab dem 15.05. Versammlungen nach dem Versammlungsrecht erlaubt, wenn der Veranstalter sicherstellt, dass die Teilnehmer während der gesamten Versammlung den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, Teilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden, und sichergestellt ist, dass durch die Einhaltung von Sicherheitsabständen zwischen der Versammlung und dem sonstigen öffentlichen Raum der Schutz der übrigen Bevölkerung beachtet wird . 

Sachsen-Anhalt
In Sachsen-Anhalt dürfen laut Verordnung vom 04.05. (einschließlich der Änderungen vom 12. Mai) bis zum 31.08. keine Veranstaltungen stattfinden. Ausnahmen gelten beispielsweise für Zusammenkünfte aus geschäftlichen Zwecken unter Einhaltung von Auflagen wie z. B. die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern, Erfassung der Teilnehmenden in einer Anwesenheitsliste sowie die aktive und geeignete Information der Teilnehmenden über allgemeine Schutzmaßnahmen. 

Rheinland-Pfalz
In Rheinland-Pfalz gilt seit dem 15. Mai die 7. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz, aus der hervorgeht, dass laut §4 die Durchführung von Veranstaltungen jeglicher Art untersagt ist.
Aus der am 13. Mai von der Landesregierung vorgestellten „Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz“ geht folgendes hervor:

  • Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Wein-, Schützenfeste, Kirmes-Veranstaltungen sind derzeit untersagt. Eine Wiedereröffnung ist derzeit noch offen.
  • Veranstaltungen im Außenbereich sind derzeit untersagt. Ab dem 27. Mai können Veranstaltungen im Außenbereich mit einer Personenbegrenzung von 100 stattfinden, ab dem 10. Juni wird die Personenbegrenzung auf 250 angehoben.
  • Veranstaltungen im Innenbereich sind derzeit untersagt. Ab dem 10. Juni können Veranstaltungen im Innenbereich mit einer Personenbegrenzung von 75 stattfinden, ab dem 24. Juni wird die Personenbegrenzung auf 150 angehoben.

Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein sind laut Verordnung in der ab 18. Mai gültigen Fassung Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen untersagt (§5, (1)).

Thüringen
In Thüringen wurde am 12.05. die Thüringer SARS-CoV-2-Maßnahmenfortentwicklungsverordnung erlassen, die zum 13.05. in Kraft tritt. Personenmehrheiten, insbesondere bei Veranstaltungen, Versammlungen, Ansammlungen sowie sonstigen öffentlichen oder nicht öffentlichen Zusammenkünften jeder Art, sind untersagt, soweit in dieser Verordnung nichts Abweichendes bestimmt ist.

 

Informationen zur Lage in Österreich

Um die rasche Ausbreitung des Virus zu bremsen, hat die Bundesregierung Verkehrs- und Ausgangsbeschränkungen ausgerufen. Oberstes Ziel ist der Schutz der Gesundheit aller in Österreich lebenden Menschen, besonders der älteren Generation sowie von Menschen mit Vorerkrankungen.

Zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus‘ wurden Binnengrenzkontrollen eingeführt. Eine Einreise nach Österreich ist nur noch an bestimmten Grenzübergängen erlaubt und mit bestimmten Voraussetzungen (z.B. ärztliches Zeugnis) verbunden. Auf der Website des Bundesministeriums für Inneres finden Sie aktuelle Informationen zu Grenzkontrollmaßnahmen an Österreichs Grenzen.

Aktuelle Maßnahmen ab dem 01.05.2020:

Mit der COVID-19-Lockerungsverordnung wird ein Meter Abstand gegenüber Personen an öffentlichen Orten weiter festgelegt. In geschlossenen Räumen öffentlicher Orte ist zudem ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen sind untersagt. Als Veranstaltung gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeiten, Filmvorführungen, Ausstellungen, Kongresse. Das Verbot gilt u.a. nicht für Veranstaltungen im privaten Wohnbereich oder für Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953, BGBl. Nr 98/1953 (Stand: 01.05.2020, 17:00 Uhr).

Informationen des Sozialministeriums finden Sie hier.


Informationen zur Lage in der Schweiz

Der Bundesrat stuft die Situation in der Schweiz noch immer als außerordentliche Lage gemäß Epidemiengesetz ein. Er hat im März gegenüber der Bevölkerung, Organisationen und Institutionen sowie den Kantonen Maßnahmen erlassen. Nun lockert er sie – unter strenger Einhaltung von Schutzmaßnahmen – etappenweise.

In einer 1. Etappe (ab dem 27.04.) durften verschiedene Einrichtungen wie Bau- und Gartenfachmärkte wieder öffnen.

In der 2. Etappe (ab dem 11.05.) dürfen Museen, Bibliotheken und Archive (ohne Lesesäle) wieder öffnen, es erfolgt eine vorsichtige Öffnung der Gastronomie. Auch die Einreisebeschränkungen werden ab dem 11. Mai schrittweise gelockert. Nach wie vor gelten Abstands- und Hygieneregeln, alle Neuansteckungen sollen rückverfolgt werden. Eine grafische Darstellung zu den Lockerungen der Maßnahmen finden Sie als PDF zum Download.

Die 3. Etappe ist aktuell für den 08.06 geplant: Zu diesem Zeitpunkt soll das Versammlungsverbot gelockert werden, Theater und Kinos dürfen wieder öffnen. Über die dritte Etappe der Lockerungen ab dem 8. Juni wird der Bundesrat an seiner Sitzung vom 27. Mai entscheiden.

Großveranstaltungen ab 1000 Personen bleiben voraussichtlich bis Ende August verboten.

Weitere Informationen zu den Maßnahmen des Bundes finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit BAG.

 

Engagement des EVVC und weiterführende Links

Die Ausbreitung des Virus hat weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Veranstaltungsbranche. Nachdem zunächst in erster Linie Messen von Absagen und Verschiebungen betroffen waren (ITB, HMI, Prolight + Sound), trifft die Krise nun Veranstaltungen mit voller Wucht.

Informationen zu möglichen Hilfsmaßnahmen finden Sie hier. Zusätzlich finden Sie hier Informationen zu Haftungsansprüchen bei Absagen von Veranstaltungen.

Fragen und Antworten zum Thema Arbeitsrecht und Kurzarbeit finden Sie hier.

Die wirtschaftlichen Folgen der Krise sind schon jetzt enorm und verstärken sich durch die generelle Einschränkung weiter massiv. Wir sind mit unseren Partnerverbänden innerhalb der IGVW, dem BTW und dem GCB in engem Austausch. Im Kern der aktuellen Gespräche stehen mögliche Hilfen für die betroffenen Unternehmen in der Veranstaltungsbranche. Ein gemeinsames Statement der IGVW finden Sie hier.

Am Freitag, 13.03.2020 fand eine Runde der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft im Bundeskanzleramt statt. Wir haben in Abstimmung mit dem BTW unsere Einschätzung der Lage samt Forderungen eingebracht. Eine Pressemitteilung, die die prekäre Situation der Veranstaltungsbranche und die Betroffenheit der Veranstaltungs-Centren (und damit der Städte und Kommunen) deutlich macht und unsere Forderungen darlegt, finden Sie hier. Die Kernbotschaften haben wir auch in Form eines Offenen Briefs an alle Mitglieder und Partner weitergegeben und um Nutzung in Gesprächen mit den Verantwortlichen lokalen Stellen und den Ministerien in den Ländern zu nutzen. Tenor: Unsere Branche braucht nun schnelle und umfassende Hilfe.
 

Empfehlungen des Robert Koch Instituts zur Bewertung von Großveranstaltungen finden Sie hier. Wir empfehlen Ihnen, sich an die zuständigen Behörden vor Ort zu wenden. Grundlegend gilt, dass die Einhaltung der einschlägigen hygienischen Schutzmaßnahmen (häufig und gründlich Hände waschen, Nies- und Hustenetikette einhalten, Hände schütteln vermeiden) dringend angeraten ist. FAQ dazu finden Sie hier: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html
 

Informationen und Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation finden Sie hier: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019

Erstattung von Fahrkarten und Veranstaltungstickets: Veranstaltungstickets, die bis zum 13.03.2020 online gekauft worden sind, können neben den bestehenden Erstattungsregelungen zusätzlich über folgende E-Mail-Adresse zur kostenlosen Erstattung eingereicht werden: fahrkartenservice@bahn.de. Weitere Informationen zur Kulanzregelung auf Grund des Coronavirus finden Sie auf der Webseite der Deutschen Bahn

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