Update: Aktuelle Information zum Coronavirus - Auswirkungen auf Veranstaltungen

Veröffentlicht am 18.09.2020
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Aktuelle Situation in Deutschland

Bund und Länder haben sich am 27.08.2020 erneut zu Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verständigt. Dabei wurde Folgendes beschlossen:

Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist, sollen mindestens bis Ende Dezember 2020 nicht stattfinden. Zum einheitlichen Umgang mit Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen wird eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien eingesetzt, die bis Ende Oktober einen Vorschlag vorlegen soll.

Zum Beschluss der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 27. August 2020

Weiterhin nicht festgelegt ist, was genau unter einer Großveranstaltung zu verstehen ist (z.B. Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen) und nach welchen Besucherzahlen sich eine Großveranstaltung definiert. Diese Zahl wird voraussichtlich, abhängig vom Bundesland, variieren und ist den jeweiligen Verordnungen zu entnehmen.

Laut AUMA sind Messen von der Untersagung von Großveranstaltungen nach wie vor nicht betroffen, da sie nicht in die Kategorie der Großveranstaltungen fallen.

Hintergründe und vorausgegangene Beschlüsse
Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Weltweit nimmt die Anzahl der Fälle weiterhin zu. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland daher derzeit weiterhin insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Die Risikobewertung finden Sie hier.

Pressemitteilung zur Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 6. Mai 2020

Beschluss der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 6.Mai 2020

Informationen zu den einzelnen Bundesländern +++ Letzte Aktualisierung 18.09.2020, 08:35 Uhr +++

Wir haben Ihnen die aktuell geltenden Regelungen der einzelnen Bundesländern (in alphabethischer Reinfolge) aufgelistet und kurz zusammengefasst (die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert, alle Angaben ohne Gewähr.). Da sich die Lage täglich ändert, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Webseiten und Verordnungen der Länder die aktuellsten Informationen beinhalten.

Eine zusätzliche Übersicht der landesspezifischen Regelungen zur Begrenzung der Besucherzahlen bei Veranstaltungen finden Sie hier (Stand 17.08.2020).
 

Baden-Württemberg
Mit Beschluss vom 28. Juli 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) vom 1. Juli 2020 erstmals geändert. Die Änderungen treten am 6. August 2020 in Kraft. Hier finden Sie einen Überblick über die wesentlichen Änderungen.

In einigen Bereichen gibt es noch Unterverordnungen, andere Unterverordnungen hingegen entfallen. Wenn Verordnungen entfallen, wie etwa die Veranstaltungs-Verordnung oder die Gaststätten-Verordnung, gelten die Regeln der neuen Corona-Verordnung des Landes. Die Hygieneregelungen bleiben bestehen.

Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und das Einhalten von Hygieneregelungen nicht möglich ist, sollen bis mindestens Ende Dezember 2020 verboten bleiben.

Weitere hilfreiche Links (zuletzt geprüft am 17.09.2020):
Die aktuellen Änderungen der Corona-Verordnungen Baden-Württemberg zum 14.09., 11.09. und 14.09.2020 finden Sie hier.
Corona-Verordnung Messen vom 14. Juli 2020 (in der ab 29. August 2020 geltenden Fassung)


Bayern
Veranstaltungen und Versammlungen sind in Bayern per Rechtsverordnung eingeschränkt: Konsolidierte Lesefassung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 19. Juni 2020, die zuletzt durch die Verordnung vom 1. September 2020 geändert worden ist sowie die Verordnung zur Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 8. September 2020.

Großveranstaltungen und Feste bleiben auch in Bayern weiter grundsätzlich untersagt. Bund und Länder haben sich grundsätzlich darauf geeinigt, dass das bis Ende des Jahres so bleiben soll.

Der Messe- und Kongressbetrieb in Bayern ist unter Auflagen seit September 2020 wieder möglich. Hierzu wurde ein staatliches Schutz- und Hygienekonzept erarbeitet. Die amtliche Fassung finden Sie hier (Quelle: https://www.stmwi.bayern.de/coronavirus/). Die Sechste Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde u.a. in Bezug auf Messen zum 01.09.2020 angepasst. Die Änderungen finden Sie hier.

Weitere hilfreiche Links (zuletzt geprüft am 17.09.2020)


Berlin
In Berlin gilt die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung vom 1. September 2020. Vom 1. September bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 sind Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5.000 zeitgleich Anwesenden verboten.

Vom 1. September bis zum Ablauf des 30. September 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 750 zeitgleich Anwesenden verboten. Vom 1. Oktober bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1 000 zeitgleich Anwesenden verboten.

Weitere Details finden Sie in der oben verlinkten Verordnung (zuletzt geprüft am 17.09.2020).

Weitere hilfreiche Links (zuletzt geprüft am 17.09.2020):

Brandenburg
Das Brandenburger Kabinett hat am 1. September weitere Anpassungen der Corona-Verordnungen verabredet. Die SARS-CoV-2-Umgangsverordnung und die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung werden bis zum 11. Oktober verlängert, die Großveranstaltungsverbotsverordnung gilt bis zum 1. Januar 2021.

Damit sind öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich anwesenden Gästen, insbesondere Konzerte und ähnliche Musikveranstaltungen, Messen, Sportveranstaltungen, Volksfeste und ähnliche Veranstaltungen sowie künstlerische Darbietungen jeder Art bis Neujahr 2021 untersagt. Nur für Autokinos, Autotheater, Autokonzerte und vergleichbare Veranstaltungen kann auf Antrag im Einzelfall das zuständige Gesundheitsamt Ausnahmen zulassen.

Die beschlossenen Anpassungen treten am Tag nach der Verkündung der Änderungsverordnungen im Gesetz- und Verordnungsblatt in Kraft - spätestens mit Ablauf des 4. September 2020.

Weitere hilfreiche Links (zuletzt geprüft am 17.09.2020)

  • Umgangsverordnung vom 12. Juni 2020 (GVBl.II/20, [Nr. 49]), zuletzt geändert durch Verordnung vom 3. September 2020 (GVBl.II/20, [Nr. 72])
  • Verordnung über das Verbot von Großveranstaltungen vor dem Hintergrund der SARS-CoV-2-Pandemie in Brandenburg (Großveranstaltungsverbotsverordnung - GroßveranstVerbV) vom 8. Mai 2020 (GVBl.II/20, [Nr. 29]) zuletzt geändert durch Verordnung vom 3. September 2020 (GVBl.II/20, [Nr. 74])
     

Bremen
Die Allgemeinverfügungen wurden vom Senat in einer Rechtsverordnung  (Stand: 8. September 2020) zusammengefasst und ein Bußgeldkatalog  erlassen. Es stehen Übersetzungen in verschiedene Sprachen zur Verfügung.

Laut der Sechzehnten Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vom 8. September  2020 sind Veranstaltungen und sonstige Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen mit bis 250 gleichzeitig anwesenden Personen erlaubt, soweit zwischen den Besucherinnen und Besuchern ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird. Die Veranstalterin oder der Veranstalter hat ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen; bei Veranstaltungen in einem Betrieb muss ein betriebliches Schutz- und Hygienekonzept vorliegen. Eine Namensliste der teilnehmenden Personen zur Kontaktverfolgung ist zu führen. Für eine ausreichende Lüftung ist zu sorgen.

Veranstaltungen und sonstige Zusammenkünfte unter freiem Himmel sind mit bis zu 400 gleichzeitig anwesenden Personen erlaubt, soweit zwischen den Besucherinnen und Besuchern ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird. Auch hier muss ein Schutz- und Hygienekonzept vorliegen und weitere Auflagen erfüllt werden.

In jedem Fall bleiben mindestens bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 verboten Veranstaltungen, Versammlungen, Zusammenkünfte und ähnliche Ansammlungen von Menschen mit 1 000 oder mehr Teilnehmenden, Zuschauenden und Zuhörenden.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Verordnung, die wir Ihnen zu Beginn des Abschnitts verlinkt haben.


Hamburg
Die Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 der Freien und Hansestadt Hamburg vom 30. Juni, gültig ab 15. September 2020 bis zum 30. November 2020, definiert Großveranstaltungen als Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmenden - diese Art der Veranstaltung bleibt untersagt.

Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen sind im Freien mit bis zu 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und in geschlossenen Räumen mit bis zu 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zulässig. Bei Veranstaltungen mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind im Schutzkonzept gemäß § 6 die Anordnung der festen Sitzplätze, der Zugang und Abgang des Publikums, die Belüftung, die sanitären Einrichtungen sowie die allgemeinen hygienischen Vorkehrungen detailliert darzulegen.

Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze sind im Freien mit bis zu 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und in geschlossenen Räumen mit bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zulässig. Erfolgt während der Veranstaltung oder in den Pausen ein Alkoholausschank, reduziert sich die Anzahl der zulässigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils um die Hälfte. In geschlossenen Räumen darf die Anzahl der auf der Veranstaltungsfläche anwesenden Personen eine Person je zehn Quadratmeter der Veranstaltungsfläche nicht überschreiten.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Verordnung, die wir Ihnen zu Beginn des Abschnitts verlinkt haben.
 

Hessen
Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat lt. einer Pressemeldung vom 03.07.2020 entschieden, die Maßnahmen im Kampf gegen das Corona-Virus weiter zu lockern. Diese betreffen u.a. insbesondere die Kontaktbeschränkungen bei Veranstaltungen, in Theatern oder Kinos.

Im Bereich der Kontakt- und Betriebsbeschränkungen gilt ab dem 6. Juli:

  • Bei Veranstaltungen wie Messen oder Konzerten sowie in Theatern und Kinos wird die Fünf-Quadratmeter-Regel für Sitzplätze und die Zehn-Quadratmeter-Regel für Stehplätze aufgehoben. Grundsätzlich gilt, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. Als Richtgröße sollen für jede Person drei Quadratmeter zur Verfügung stehen. Davon kann beispielsweise in Theatern und Kinos abgewichen werden, wenn ein Hygienekonzept vorliegt, das Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer Alltagsmaske vorsieht.
  • Auch der Besuch von Sportveranstaltungen und -wettkämpfen ist unter Einhaltung der Drei-Quadratmeter-Regel und eines Hygienekonzeptes wieder möglich.
  • Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, bei denen Zuschauerplätze eingenommen werden, sollen die Sitzplätze personalisiert vergeben werden, um eine Rückverfolgung im Fall einer Infektion zu ermöglichen.
  • Die Teilnehmerzahl darf 250 nicht übersteigen (Regelobergrenze). Teilnehmende sind Gäste, nicht Beschäftigte und Mitwirkende. Die zuständige Behörde kann ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl gestatten, wenn eine kontinuierliche Überwachung durch den Veranstalter oder von ihm beauftragte Dritte die Einhaltung der Voraussetzungen gewährleisten kann. Es ist ein strenger Beurteilungsmaßstab heranzuziehen und dabei sind insbesondere die Größe des Veranstaltungsraums und die Möglichkeit seiner Belüftung bzw. die Größe des Veranstaltungsareals und die örtlichen Gegebenheiten im Einzelfall zu berücksichtigen. Daneben ist auch die Art der Veranstaltung von Bedeutung.
  • Öffentliche Tanzveranstaltungen sowie Großveranstaltungen bleiben verboten.

Aktuelle Bekanntmachungen im Gesetz­- und Verordnungsblatt für das Land Hessen: 17. VO zur Anpassung aller VO (GVBl. vom 14. August 2020)

Weitere hilfreiche Links (zuletzt geprüft am 17.09.2020):

  • Auslegungshinweise zur Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) finden Sie hier (Stand: 14.09.2020).
  • Eine Übersicht aller hessischen Verordnungen und Allgemeinverfügungen finden Sie hier.


Mecklenburg-Vorpommern
Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen, Ansammlungen und Versammlungen sind grundsätzlich untersagt. Dies gilt bis 31.12.2020 insbesondere für Großveranstaltungen. Volksfeste, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein- und Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen sind verboten.

Eine Ausnahme davon gilt unter anderem für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, an denen maximal 200 Personen teilnehmen sowie für Veranstaltungen unter freiem Himmel, an denen maximal 500 Personen teilnehmen. Die Gesundheitsbehörde kann Ausnahmegenehmigungen für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 400 Personen und im Freien mit maximal 1.000 Personen erteilen.

Der für die Veranstaltung Verantwortliche hat sicherzustellen, dass der Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen den Personen gesichert ist, für jeden Teilnehmenden ein Sitzplatz vorhanden ist und die hygienischen Anforderungen beachtet werden. Ferner muss der Veranstalter allen teilnehmenden Personen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dringend empfehlen.

Der Veranstalter oder die Veranstalterin muss die anwesenden Personen in einer Anwesen­heits­liste erfassen, die mindestens die folgenden Angaben enthalten muss: Vor- und Familienname, vollständige Anschrift und Telefonnummer. Die Anwesen­heits­liste ist vom Veranstalter oder der Veranstalterin für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung aufzubewahren und der zuständigen Gesundheits­behörde auf Verlangen vollständig herauszugeben.

(Quelle und weitere Infos: Webseite der Landesregierung MV, zuletzt geprüft am 17.09.2020).

Weitere hilfreiche Links (zuletzt geprüft am 17.09.2020):


Niedersachsen
Die seit dem 12.09. gültige Fassung der Niedersächsischen Verordnung beinhaltet alle aktuellen Anpassungen ab §5 zu Veranstaltungen und Versammlungen.

Nordrhein-Westfalen

Die ab dem 01. September 2020 gültige Verordnung mit der Anlage "Hygiene- und Infektionsschutzstandards" finden Sie hier.

Rheinland-Pfalz
In Rheinland-Pfalz ist derzeit die 11. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz gültig. Zusätzlich finden Sie die veröffentlichen Hygienekonzepte.

Saarland
Im Saarland ist die Rechtsverordnung in der Neufassung vom 02. September 2020 gültig. Hier gilt laut §6 (2), dass Veranstaltungen, zu denen je Veranstaltungstag und -ort in der Summe unter freiem Himmel nicht mehr als 900 Personen und in geschlossenen Räumen nicht mehr als 450 Personen zu erwarten sind, können stattfinden. Veranstaltungen mit mehr als 20 anwesenden Personen sind unter Angabe des Veranstalters der Ortspolizeibehörde zu melden. Der Veranstalter hat geeignete Maßnahmen zur vollständigen Nachverfolgbarkeit nach Maßgabe des § 3 zu treffen und besondere infektionsschutzrechtliche Auflagen zu beachten.

Sachsen
In Sachsen gilt die Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung, die die aktuellen Hinweise zu Veranstaltungen / Versammlungen und den entsprechenden Hygieneauflagen enthält.

Sachsen-Anhalt
In Sachsen-Anhalt dürfen laut Verordnung vom 15.09. bis zum 31.12. keine Großveranstaltungen stattfinden.
Laut §2 (3) können Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit 500 Personen und Veranstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 1.000 Personen unter besonderen Auflagen durchgeführt werden.

Hier finden Sie ebenfalls den Sachsen-Anhalt-Plan mit den Aktualisierungen vom 01.09.2020.

Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein sind laut aktueller Verordnung vom 15.09. Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen untersagt (§5, (1)).

Thüringen
In Thüringen gilt vom 30. August bis 30. September die zweite Verordnung, mit denen im §7 und §8 zu findenden Informationen zu Messen und Versammlungen und entsprechenden Hygieneauflagen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Informationen zur Lage in Österreich +++ Letzte Aktualisierung 17.09.2020, 10:45 Uhr +++

Aktuelle Maßnahmen (Stand: 15.09.2020) finden sich auf der Webseite des Bundesministeriums Soziales, Gesundheit, Pflege und Konusmentenschutz:

Veranstaltungen
Als Veranstaltung gelten insbesondere geplante Zusammenkünfte und Unternehmungen zur Unterhaltung, Belustigung, körperlichen und geistigen Ertüchtigung und Erbauung. Dazu zählen jedenfalls kulturelle Veranstaltungen, Sportveranstaltungen, Hochzeiten, Filmvorführungen, Ausstellungen, Vernissagen, Kongresse, Angebote der außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit, Schulungen und Aus- und Fortbildungen.

Es besteht die Möglichkeit, Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 1500 Personen in geschlossenen Räumen und mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 3000 Personen im Freiluftbereich durchzuführen. Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen in geschlossenen Räumen und mehr als 750 Personen im Freiluftbereich benötigen einer Bewilligung der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde.

Weiters gelten u.a. folgende allgemeine Auflagen:

  • Bei Gastronomiebetrieben gelten die Gastronomieregeln.
  • Bei Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen entfällt beim Sitzen der Mund-Nasenschutz, wenn dadurch der 1-Meter-Abstand eingehalten wird oder eine sonstige geeignete Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden ist, die das gleiche Schutzniveau gewährleistet
  • Veranstaltungen mit über 200 Personen haben eine/n COVID-19 Beauftragte/n zu bestellen und ein entsprechendes COVID-19-Präventionskonzept zu erarbeiten und umzusetzen.

Für Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze (etwa Stehveranstaltungen) gilt in geschlossenen Räumen die maximale Personen-Höchstzahl von 50.

Für Veranstaltungen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze (etwa Stehveranstaltungen) gilt im Freien die maximale Personen-Höchstzahl von 100.

Für Veranstaltungen mit zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze gilt in geschlossenen Räumen die maximale Personen-Höchstzahl von 1500.

Für Veranstaltungen mit zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze gilt im Freien die maximale Personen-Höchstzahl von 3000.

Dabei ist der 1-Meter-Mindestabstand einzuhalten (Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben, sind davon ausgenommen) und in geschlossenen Räumen ist auch ein MNS zu tragen.

Für alle Veranstaltungen gilt: Die für die Durchführung der Veranstaltung notwendigen Personen sind von der maximal zulässigen Personenanzahl ausgenommen (z.B.: Darstellerinnen und Darsteller, Orchester).

Weitere Details zu Veranstaltungen, auch zu den geplanten Regelungen ab dem 01.09.2020, finden Sie hier zum Download sowie auf der Webseite des Bundesministeriums Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Fach- und Publikumsmessen sind möglich

  • Bewilligung durch Bezirksverwaltungsbehörde ist notwendig
  • Bestellung eines COVID-19-Beauftragten und Präventionskonzept sind notwendig; dieses hat insbesondere zu enthalten:
    • Steuerung der Besucherströme inkl. Time-slots
    • Schulung der MitarbeiterInnen
    • Hygiene-Maßnahmen
    • Regelungen bei Auftreten einer Infektion
    • Im Besucherbereich von Fach- und Publikumsmessen ist ein MNS zu tragen, wenn der 1-Meter-Abstand nicht eingehalten werden kann.
    • Bei Gastronomie-Betrieb gelten die Gastronomieregeln 
    • Für Einzelveranstaltungen wie zum Beispiel Vorträge oder Seminare im Rahmen von Fach- und Publikumsmessen gelten die Besucherhöchstgrenzen der Veranstaltungen.

Corona-Ampel
Die Karte zur Corona-Ampel finden Sie hier. Die Corona-Ampel dient als Werkzeug zur Einschätzung der epidemischen Lagen auf Basis von Schlüsselindikatoren. Die Ampelfarben unterscheiden sich je nach Einschätzung der epidemiologischen Lage und zeigen der Bevölkerung das jeweilige Risiko einer Region (ganz Österreich, einzelne Bundesländer, einzelne Bezirke oder Regionen) an.
Mit jeder Ampelfarbe sind Empfehlungen und Maßnahmen verknüpft, die der Bevölkerung einen Überblick geben sollen, welche Vorsichtsmaßnahmen in welcher Ampelfarbe zu treffen sind oder empfohlen werden. Mehr erfahren

Das Bundesministerium "Digitalisierung und Wirtschaftsstandort" stellt eine Liste ausgewählter COVID-19-Rechtsnormen auf Bundes-und Landesebene zur Verfügung. Jeder Eintrag ist mit der geltenden, gesamten Rechtsvorschrift verlinkt.

Informationen des Sozialministeriums finden Sie hier.

Alle Reiseinformationen des Außenministeriums finden Sie unter www.bmeia.gv.at.


Informationen zur Lage in der Schweiz

Der Bundesrat hat im März Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus erlassen – gesetzliche Vorgaben wie Verbote sowie Hygiene- und Verhaltensregeln. Nun lockert der Bundesrat die Massnahmen schrittweise.

In einer 1. Etappe (ab dem 27.04.) durften verschiedene Einrichtungen wie Bau- und Gartenfachmärkte wieder öffnen.

In der 2. Etappe (ab dem 11.05.) dürfen Museen, Bibliotheken und Archive (ohne Lesesäle) wieder öffnen, es erfolgt eine vorsichtige Öffnung der Gastronomie. Auch die Einreisebeschränkungen werden ab dem 11. Mai schrittweise gelockert. Nach wie vor gelten Abstands- und Hygieneregeln, alle Neuansteckungen sollen rückverfolgt werden.

Die 3. Etappe wurde am 27. Mai von der Landesregierung bekannt gegeben. Es handelt sich hierbei u.a. um folgende Beschlüsse (Abstands- & Hygieneregeln gelten weierhin):

Ab 6. Juni können weitere Betriebe und Einrichtungen öffnen. Neu dürfen Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen wieder stattfinden. Voraussetzung sind Schutzkonzepte. Kommt es dabei zu engen Kontakten, müssen Kontaktdaten erhoben werden. So kann im Falle einer neu infizierten Person die Rückverfolgbarkeit sichergestellt werden. Auch müssen alle Beteiligten die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen können – Organisatoren und Veranstalterinnen, Teilnehmende, Angestellte, Kunden und Kundinnen, Lehrpersonen, Schüler und Schülerinnen, Lernende, Sportler und Trainerinnen. Eine Übersicht über die Lockerungen der Maßnahmen und mögliche nächste Schritte finden Sie in den beigefügten PDFs auf dieser Seite zum Download (Stand: 27.05.2020).

Ab dem 15. Juni sind Grenzübertritte von und nach Deutschland, Frankreich und Österreich wieder gestattet.

Am 24. Juni 2020 wird der Bundesrat über das weitere Vorgehen bei Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen und weitere Lockerungen beschliessen.

Seit dem 6. Juli 2020 gilt im gesamten öffentlichen Verkehr die Maskenpflicht. Zudem müssen sich Einreisende aus gewissen Gebieten in Quarantäne begeben. Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bleiben bis Ende September verboten.

Weitere Informationen zu den Maßnahmen des Bundes finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit BAG.

 

Engagement des EVVC und weiterführende Links

Die Ausbreitung des Virus hat weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Veranstaltungsbranche. Nachdem zunächst in erster Linie Messen von Absagen und Verschiebungen betroffen waren (ITB, HMI, Prolight + Sound), trifft die Krise nun Veranstaltungen mit voller Wucht.

Eine Übersicht über die Maßnahmen und Aktivitäten des Verbands während der Krise finden Sie hier.

Informationen zu möglichen Hilfsmaßnahmen finden Sie hier. Zusätzlich finden Sie hier Informationen zu Haftungsansprüchen bei Absagen von Veranstaltungen.

Fragen und Antworten zum Thema Arbeitsrecht und Kurzarbeit finden Sie hier.

Die wirtschaftlichen Folgen der Krise sind schon jetzt enorm und verstärken sich durch die generelle Einschränkung weiter massiv. Wir sind mit unseren Partnerverbänden innerhalb der IGVW, dem BTW und dem GCB in engem Austausch. Im Kern der aktuellen Gespräche stehen mögliche Hilfen für die betroffenen Unternehmen in der Veranstaltungsbranche. Ein gemeinsames Statement der IGVW finden Sie hier.

Am Freitag, 13.03.2020 fand eine Runde der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft im Bundeskanzleramt statt. Wir haben in Abstimmung mit dem BTW unsere Einschätzung der Lage samt Forderungen eingebracht. Eine Pressemitteilung, die die prekäre Situation der Veranstaltungsbranche und die Betroffenheit der Veranstaltungs-Centren (und damit der Städte und Kommunen) deutlich macht und unsere Forderungen darlegt, finden Sie hier. Die Kernbotschaften haben wir auch in Form eines Offenen Briefs an alle Mitglieder und Partner weitergegeben und um Nutzung in Gesprächen mit den Verantwortlichen lokalen Stellen und den Ministerien in den Ländern zu nutzen. Tenor: Unsere Branche braucht nun schnelle und umfassende Hilfe.
 

Empfehlungen des Robert Koch Instituts zur Bewertung von Großveranstaltungen finden Sie hier. Wir empfehlen Ihnen, sich an die zuständigen Behörden vor Ort zu wenden. Grundlegend gilt, dass die Einhaltung der einschlägigen hygienischen Schutzmaßnahmen (häufig und gründlich Hände waschen, Nies- und Hustenetikette einhalten, Hände schütteln vermeiden) dringend angeraten ist. FAQ dazu finden Sie hier: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html
 

Informationen und Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation finden Sie hier: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019

Erstattung von Fahrkarten und Veranstaltungstickets: Veranstaltungstickets, die bis zum 13.03.2020 online gekauft worden sind, können neben den bestehenden Erstattungsregelungen zusätzlich über folgende E-Mail-Adresse zur kostenlosen Erstattung eingereicht werden: fahrkartenservice@bahn.de. Weitere Informationen zur Kulanzregelung auf Grund des Coronavirus finden Sie auf der Webseite der Deutschen Bahn

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