Stadthalle Braunschweig: Veranstaltungsmanagement in Corona-Zeiten

Veröffentlicht am 28.04.2020
Quelle: Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH
Quelle: Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH
Quelle: Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH

Die Stadthalle Braunschweig hat als Reaktion auf die Corona-Krise und das damit einhergehende Veranstaltungsverbot ein spannendes Projekt auf die Beine gestellt: „Braunschweig Live - new Life“ ist eine regionale Talk-Runde zum Schwerpunktthema „Corona“. Hinter der Idee und Produktion der Sendung stehen die Mitarbeiter*innen aus Technik und Projektmanagement der Stadthalle Braunschweig sowie Partner aus der Braunschweiger Veranstaltungs- und Kreativszene.

Ziel des Formats ist es, den Menschen in der aktuell schwierigen Phase eine regionale Plattform zu bieten: um zu informieren, Mut zu machen, Personen, Projekte und Ideen vorzustellen und Diskussionen anzuregen. Der Titel spielt dabei auf die derzeitigen, aber auch die zukünftigen Corona-bedingten Veränderungen an. Diesen Wandel (mit)zu gestalten ist der Grundgedanke der Livestream-Diskussion.

Die Diskussionsrunde wird aus dem Congress Saal in der Stadthalle Braunschweig Live auf deren YouTube- und Facebook-Kanälen ausgestrahlt oder kann im Nachgang abgerufen werden. Die Zuschauer können sich aktiv beteiligen; die Fragen werden im Laufe der Sendung live eingespielt und an die Diskussionsteilnehmer weitergegeben. Ein festverankerter Bestandteil des Konzepts der Diskussionsrunde ist ein musikalischer Live Act aus der Braunschweiger Musikszene. Ziel ist, mit dem Format alle zwei Wochen „auf Sendung“ zu gehen.

Am 15. April fand die erste Live Stream Talkrunde „Live new Life“ statt. Die aufgezeichnete Sendung vom 15. April finden Sie hier. Unter den Gästen war auch Stephan Lemke, Geschäftsführer der Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH.

braunschweiger-veranstaltungsstaetten.de


Nachgefragt: 3 Fragen an Stephan Lemke, Geschäftsführerder der Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft mbH

Warum ist die alternative Nutzung von Veranstaltungsstätten in der aktuellen Situation wichtig?
Unser Antrieb für die Umsetzung des Formates waren zwei Dinge. Zu einen die Unterstützung unserer Partner/Dienstleister in ganz unterschiedlichen Bereichen. Es ging aber auch darum für uns zu lernen. Natürlich hat es schon früher Streaming-Formate oder Hybride Formate aus unseren Betriebsstätten gegeben, allerdings im Wesentlichen durch Kunden initiiert und umgesetzt, hier mussten wir also besser werden, was uns auch gelungen ist. Wir haben viel gelernt und tun das auch weiter, dass wir zukünftig besser in der Lage sind, unseren Kunden solche oder ähnliche Formate anzubieten.

Welche Herausforderungen galt es bei der Umsetzung des Formats zu meistern?
Die Technik zu lernen war das Ziel. Wie bekomme ich einen Live-Stream zur Zielgruppe. Dazu musste erst einmal ein YouTube-Kanal eingerichtet werden mit Facebook verbunden werden. Klingt trivial, ist aber in Zeiten von Kurzarbeit und sonstigen Einschränkungen gar nicht einfach.

Was waren die „Key Learnings“? In 10 Tagen aus einer Idee eine einstündige Livesendung zu machen, klappt in einem funktionierenden Team. Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg Wir waren nicht perfekt, haben aber viel Anerkennung bekommen, die schon Nachfrage generiert hat.

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