Coronavirus-Krise: Tourismuswirtschaft muss Teil eines Konjunkturprogramms werden

Veröffentlicht am 03.03.2020

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft beobachtet die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland und auf der ganzen Welt mit großer Sorge: „Sicherheit und Gesundheit ihrer Gäste haben für die Branche traditionell oberste Priorität. Um die Freiheit des Reisens auch in Zukunft sicherzustellen, muss oberstes Ziel im Interesse der Menschen und Unternehmen die schnelle Eindämmung des Coronavirus sein“, so BTW-Präsident Dr. Michael Frenzel. „Die Branche ist bereit, alle ihr selbst möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um im direkten Kontakt zu den Gästen genauso wie mit den Mitarbeitern bei der Eindämmung des Virus mitzuhelfen.“

„Gleichzeitig ist die Coronavirus-Krise für viele Leistungsträger der Tourismuswirtschaft - von Airlines über Hotels und Gaststätten bis hin zu Reisebusunternehmen und Veranstaltern - schon jetzt mit teils massiven wirtschaftlichen Einbußen verbunden und ein Ende der Krise ist bei Weitem nicht abzusehen. Um die Branche und ihre 3 Millionen Mitarbeiter und mehreren Hunderttausend meist mittelständischen Unternehmen zu stützen, muss die Tourismuswirtschaft deshalb zwingend Teil eines Konjunkturprogramms der Bundesregierung sein.“ Unmittelbar notwendig ist es zudem, die Kriterien für Liquiditätshilfen betroffener Betriebe deutlich zu vereinfachen. Der BTW steht zu diesen Fragen in intensiven Gesprächen mit dem Bundeswirtschaftsministerium.

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